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9 Tipps für eine erfolgreiche Wandersaison

Kleider, Proviant und Gepäck: Alles in bester Form

Schuhe schnüren und Rucksack packen! Endlich ist die Wanderzeit da. Für das bequeme Erkunden der Zentralschweizer Natur und Bergwelt verrät Silvan Schwarzentruber, Leiter SportX im Surseepark, praktische Tipps.

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1. Richtig packen will gelernt sein

Die schwersten Gegenstände nicht ganz unten, sondern körpernah in der Rucksackmitte, etwa auf Schulterhöhe, verstauen. Denn so liegt der Schwerpunkt des Rucksacks nahe beim Körperschwerpunkt und verursacht keine zusätzlichen Anstrengungen. Bei schwierigem oder steilem Terrain kann die schwerste Ladung zum Ausgleich etwas tiefer, bei einfachen Strecken etwas höher platziert werden. Dabei immer das Gesamtgewicht des Rucksacks im Auge behalten: Sportliche Aktive können rund 20 bis 25 Prozent ihres Körpergewichts längere Zeit tragen.

Ins oberste Deckelfach sollten nur kleine, handliche Dinge (Handy, Karte, Sonnenbrille) verstaut werden. Essen, Ersatzkleider oder Campingkocher finden im Hauptfach Platz. In den Seitentaschen platziert man am besten Getränkeflaschen oder Wanderstöcke. Das Bodenfach bietet sich für Gegenstände mit mehr Volumen an, etwa Schlafsäcke oder Jacken.

2. Finde das passende Schuhwerk

Jeder Fuss hat eine eigene Form. Umso wichtiger ist es, den passenden Wanderschuh zu finden – die persönliche Beratung ist hier Gold wert. Für Wanderanfänger oder in steilem Terrain bieten sich hohe Wanderschuhe an. Sie stützen und schützen den Knöchel zuverlässig. Auf herausfordernden Strecken sollte man zudem auf ein hartes Schuhprofil setzen, da dieses guten Halt bietet. Wasserfestigkeit sollte bei guten Wanderschuhen ebenso gewährleistet sein – das ist etwa bei Produkten mit Gore-Tex-Membran der Fall.

3. In die Socken

Für gebirgige Streifzüge lohnen sich Wandersocken: Sie sind bequem, atmungsaktiv und transportieren die Flüssigkeit gut ab. Zudem sind sie an Ferse und Ballen verstärkt, um einer Blasenbildung vorzubeugen. Wichtig: Bei Socken auf einen angenehmen sowie faltenfreien Sitz achten.

4. Gute Sohlen, gerade Füsse

Viele Menschen haben, oft ohne es zu wissen, Knick-Senkfüsse statt einer normalen Form. Dies zeigt sich in leicht nach innen geknickten Fersen und etwas abgesenkter Fusssohlen-Wölbung. Unterstützung bieten Sidas Einlegesohlen: Sie gestalten das Wandergefühl angenehmer und sind eine sinnvolle Ergänzung zum Schuhkauf.

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5. Im Zwiebelprinzip

Das bewährte Mittel gegen Kälte: In der untersten der drei Schichten wird enganliegende Funktionsunterwäsche (aus Merinowolle oder Kunstfaser) getragen. Darauf eine wärmende Isolationsschicht, etwa in Form eines Fleecepullovers oder einer Jacke. Die äusserste Lage ist die Wetterschicht: Entsprechende Kleidung soll den Körper vor Nässe sowie Unterkühlung schützen und zusätzlich winddicht und atmungsaktiv sein.

6. Essen und Trinken

Es ist ratsam, während der Wandertour regelmässig Trink- und Essenspausen einzulegen. Als Proviant bieten sich praktische Energielieferanten wie Früchte, zuckerarme Riegel, Trockenfrüchte, Nüsse oder Brot an. Den Flüssigkeitsverlust während eines Wandertags gilt es durch regelmässiges Trinken – mindestens 1.5 Liter – auszugleichen: Dafür eignen sich Wasser, ungesüsster Tee, Fruchtschorle oder auch alkoholfreies Bier. Von zuckerhaltigen Süssgetränken ist abzuraten: Diese entziehen dem Körper Wasser.

7. Sicherheit geht vor

Markierte Wanderwege sollten nicht verlassen werden. Im Übrigen ist es wichtig, stets die aktuellen Umstände zu beurteilen. Dazu gehören Einschätzungen von Wetter- und Wegverhältnissen, aber auch die Kondition der Mitwandernden. Wenn die Puste für die ganze Tour nicht reicht oder ein Unwetter droht: frühzeitig umkehren. Beim Abstieg sind Konzentration und ein gutes Schuhprofil zentral – die meisten Unfälle passieren auf dem Rückweg.

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Zelten sollte man nur, wenn die Wetterverhältnisse wirklich mitspielen.

8. Gelb, rot oder blau?

  • Gelbe Tafeln stehen für einfache Wege.
  • Schilder mit weissrot-weisser Markierung stehen für Bergwege. Sie führen über unwegsames oder steiles Gelände oder exponierte Passagen.
  • Weiss-blau-weiss markierte Tafeln stehen für Alpinwege. Hier kann man Schneefelder, Gletscher, Geröll oder Felsstücke mit kurzen Kletterstellen antreffen.

9. Mit den Kleinsten unterwegs

Wer mit Kindern wandern geht, sollte die Tour an deren Kondition anpassen und eine Strecke wählen, die im Notfall auch gut abgebrochen werden kann. Ausserdem ist es ratsam, genügend Zeit einzuplanen: Die Kleinen laufen nämlich langsamer und gehen zuweilen neben Wegen auf Entdeckungstour.

Tipp: Den Kindern farbige Wanderkleidung anziehen, damit man sie gut im Blick behält. Ab einem gewissen Alter können Kinder selbst den Rucksack tragen und sich wie die Grossen fühlen.

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