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Ostereierfärberei

Das kleine ovale Wunder

Sie sind bunt, genussfertig und zu 100 Prozent regional: die Ostereier der Familie Blum. Auf dem Hof in Gunzwil LU leisten Huhn und Mensch Ausserordentliches, um der grossen Nachfrage gerecht zu werden.

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Hektische Zeiten vor Ostern: Tanja und Adrian Blum mit Adrians Eltern Paul und Romy (v. l. n. r.)

Ein Familienbetrieb, wie er im Buche steh

Adrian Blum leitet die Blum Eier AG gemeinsam mit seiner Frau Tanja und mit tatkräftiger Unterstützung seiner Eltern Romy und Paul, die den Betrieb in Gunzwil bis 2020 geführt haben.

Die Blums sind «Aus der Region. Für die Region.»- Produzenten der ersten Stunde und seit der Gründung des AdR-Labels 1999 alle vier Feuer und Flamme, wenn es um ihre Freilandhennen geht. «Wir haben höchsten Respekt vor ihnen. Dass ein Huhn fast täglich ein Ei produziert, ist ein kleines Wunder, über das ich auch heute immer wieder staune», so Adrian Blum.

Hier wird Tierwohl grossgeschrieben

Die rund 2800 Legehennen erhalten täglich Zugang zur grünen Wiese und ebenso zum gedeckten Wintergarten. Derzeit haben jedoch nicht nur die Hennen, sondern auch die Mitarbeitenden des Familienbetriebs jede Menge zu tun. «Ostern steht vor der Tür – da herrscht hier Hochbetrieb», erklärt Adrian Blum. Die Blum Eier AG verkauft nämlich nicht nur rohe Eier, sondern kocht und färbt einen Teil davon auch. Letztere gelangen als Oster- respektive Picknickeier bereits genussfertig in grössere Filialen der Migros Luzern.

So entstehen bunte Ostereier in der Blum Eier AG in Gunzwil

Früh gelagert schält sich besser

Erhältlich ist das beliebte «Aus der Region»-Produkt das ganze Jahr, aber gerade um Ostern ziehen die Verkäufe nochmals an. «Deshalb bereiten wir uns rechtzeitig auf die grosse Nachfrage vor. Wir lagern schon zwei bis drei Wochen zuvor genügend Eier ein. Die Lagerung vor dem Kochen ist übrigens wichtig, damit die Eier am Frühstückstisch auch gut geschält werden können», so Blum. Danach werden die Eier an einer modernen Eierkoch- und Färbeanlage vollautomatisch weiterverarbeitet, es sind rund 30'000 Stück pro Woche. Das war nicht immer so: «Tatsächlich haben meine Eltern früher noch von Hand Eier gefärbt. Ganz klassisch mit Kochtopf und Handschuhen», sagt Adrian Blum und lacht. Diese wurden dann an Kleinkunden verkauft.

Genau wie früher ist aber noch heute jedes gefärbte Ei ein Unikat: Durch das Rollen auf dem Farbband erhält es seine ganz eigene Musterung. Was viele nicht wissen: Die spezielle Lebensmittelfarbe schliesst auch die Poren der Schale und trägt so zu einer besseren Haltbarkeit bei. 

Tipps vom Produzenten

Warum gibt es braune und weisse Eier? Woran erkennt man ein frisches Ei? Und sollte man Eier im Kühlschrank lagern? Die Familie Blum klärt auf.

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