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Mais von Bruno Höltschi aus Fischbach-Göslikon

Mais ist Trumpf 🌽

Er ist lecker und wird lokal kultiviert: der Zuckermais der Unicorn SA. Lernen Sie die Geheimnisse einer erfolgreichen Ernte kennen und wie Sie unser Produkt in ein unwiderstehliches Streetfood-Erlebnis verwandeln können.

Ab 5 Uhr morgens wird geerntet

Wenn die Erntezeit naht, nehmen Bruno Höltschi und seine Mitarbeiter Proben auf den Feldern. Gemeinsam prüfen sie den Reifegrad der Maiskolben und legen die Reihenfolge fest, in der die Flächen abgeerntet werden. Um bei der Maisernte zuzuschauen, muss man früh aufstehen, denn diese startet schon ab fünf Uhr morgens. Das ist keine Schikane, sondern hat einen Grund, erklärt der Inhaber der Unicorn SA in Fischbach-Göslikon AG: «Später ist der Kolben heiss und hält weniger lange». Frische ist Trumpf beim Zuckermais, den Unicorn seit Gründung des Labels «Aus der Region. Für die Region.» an die Migros-Luzern liefert. Im Idealfall liegt der Mais bereits einen Tag nach der Ernte auf dem Grill.  Was nicht als Frischware in den Verkauf geht, wird in Dampf gegart und vakuumiert.

Als die aargauische Unicorn SA 1978 als erster Schweizer Betrieb Zuckermais auf den Markt brachte, wurde er belächelt. Mais, hiess es, wäre Tierfutter.

Markus Fries, Betriebsleiter der Unicorn SA

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Bruno Höltschi begutachtet den Reifegrad eines Maiskolbens. Selbst reif sind die Körner an der Spitze nie voll entwickelt.

​​​​​​​Der Unterschied zwischen Bio und IP-Suisse

Rund 50 Bauern liefern Mais an das Unternehmen. «Sie bewirtschaften insgesamt über 100 Hektar nach IP-Richtlinien und über 80 Hektar in biologischem Anbau», sagt Höltschi. Seit 2024 gibt es auch Mais auch in Demeter-Qualität. Ein schonender Umgang mit Klima, Böden und Natur ist dabei besonders wichtig.

Der auffälligste Unterschied zwischen Bio und integrierter Produktion zeigt sich bei der Ernte: Die Bio-Maiskolben werden von Hand geerntet, um Verluste, die bei der maschinellen Ernte anfallen, zu vermeiden. Vom Feld geht es direkt in die Verarbeitungshallen von Unicorn. Für den frischen Zuckermais werden die Maiskolben lediglich von den Blättern befreit und verpackt, sodass der Blick auf die prallen, goldgelben Maiskörner frei ist.

3 Fakten

  • number-1

    Für die gelben Leckerbissen werden nur lokale «Körner» verwendet

    Die Lieferanten der Unicorn SA leben im Umkreis von 30 Kilometern.

  • number-2

    Neu auch in Demeter-Qualität

    Seit 2024 bezieht die Unicorn SA regionalen Mais auch in Demeter-Qualität, der nach höchsten ökologischen Standards in Kreislaufwirtschaft kultiviert wird.

  • number-3

    Zuckermais sollte nicht direkt neben Futtermais angebaut werden

    Maispollen werden vom Wind transportiert und können so andere Maissorten befruchten. Im Fall des Zuckermaises würden einzelne Körner an einem Kolben dann nicht süss, sondern mehlig schmecken.

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